Historie
Das elan-Programm blickt in seiner Entstehung und Entwicklung inzwischen auf lange Jahre mit wechselnden Zuständigkeiten zurück:
Bereits im Jahr 2000 gab es gemeinsame Fortbildungen von Lehrerinnen und Lehrern und Eltern zum Thema "Erziehungsvereinbarungen" über eine Initiative des Hessischen Landesinstituts für Pädagogik (HeLP). Die starke Nachfrage von Eltern an diesem Themenbereich, führte dazu, dass dieser Bedarf ernst genommen wurde. Als Antwort darauf, haben 2001 das damalige Hessische Kultusministerium (HKM) und der Landeselternbeirat von Hessen (LEB) die "Wiesbadener Erklärung: Gemeinsame Erziehungsverantwortung in Schule und Elternhaus stärken" verabschiedet. Hierbei ging es darum, sich auf Augenhöhe zu begegnen und gemeinsam die Zusammenarbeit an Schulen zu verbessern.
HeLP und LEB haben dann 2002 - 2003 in einer gemeinsamen Kooperation die ersten Qualifikationen von elan-Multiplikatorinnen und elan-Multiplikatoren entwickelt und durchgeführt. Ab 2005 wurde HeLP aufgelöst und teilweise an das Amt für Lehrerfortbildung (AfL) angesiedelt.
Im Jahr 2007 wurde das Kooperationsprojekt elan gegründet und deren Koordination in einer landesweiten Steuerungsgruppe festgeschrieben. Seitdem wird das elan-Projekt vom Hessischen Kultusministerium finanziert.
In einer gemeinsamen Vereinbarung wurde 2011 als Ziel formuliert den hessischen Elternvertreterinnen und Elternvertretern sowie interessierten Eltern ein qualitativ hochwertiges Angebot an Informations- und Fortbildungsveranstaltungen zu unterbreiten.
Damit unterstreicht das Kultusministerium die Wichtigkeit der Zusammenarbeit von Schule und Eltern.
Im weiteren Verlauf wurde das elan-Projekt als Programm verstetigt und im März 2020 mit der Unterzeichnung des Kultusministers, Prof. Dr. Alexander Lorz und dem Vorsitzenden des Landeselternbeirats, Korhan Ekinci unbefristet verlängert.
Seit 2022 ist die Fachkoordination, welche für den reibungslosen Programmablauf zuständig ist, an der hessischen Lehrkräfteakademie angesiedelt. Diese ist eine dem hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen (HMKB) untergeordnete Behörde. Weiterhin werden die Programmentscheidungen durch eine landesweite Steuerungsgruppe geregelt, in welcher sich alle zuständigen Programmbeteiligten: Vertreterinnen und Vertreter des HMKB, eine gewählte Person aus dem Vorstand des LEB, eine Schulleitung, gewählte Leitungen pädagogische Unterstützung (LPU) und zwei gewählte elan-Sprecherinnen über die aktuellen Entwicklungen und Bedarfe im Programm austauschen.
Während elan lange Jahre regional strukturiert war, wird in dem Schuljahr 2025/2026 ein Pilotversuch gestartet, in welchem das Programm zentral umstrukturiert werden soll. Da seit der Corona-Pandemie die meisten Veranstaltungen elektronisch angeboten werden, liegt es nahe auch das Programm überregional und hessenweit zu organisieren und damit die Abläufe zu vereinfachen.
Der Pilot wird evaluiert werden und damit den Weg für die kommenden Jahre im elan-Programm weisen.
